Mein Sommerprojekt: FutureCity (Teil 1)

Wie auch die Kollegen von Zusammengebaut verliebte ich mich kürzlich in ein LEGO-Schloß, das Peter Ilmrud in eine HÄRLIGA-Glaskuppel einbaute. Da ich ja gerne mal die eine oder andere futuristische Stadt baue, beschloß ich. Dies zu meinem Lego-Sommerprojekt zu machen.

Ausgangspunkt bildet auch bei mir eine Härliga Glaskuppel. Diese gibt es in der Abmessung 10cm x 20cm für 7,99€ bzw. 14cm x 27cm für 14,99€ bei IKEA. Ich entschloß mich, die größere Variante auszuprobieren. Die Suche im Möbelhaus meines Vertrauens gestaltete sich schwierig. Nur noch ein Exemplar war vorhanden, auch eine Onlinebestellung war nicht möglich. Ich hoffe also im Namen aller Nachahmer, daß dieses Modell nicht schnell durch ein neueres ausgetauscht wird.

Im zweiten Schritt bestellte ich viel zu viele Einzelsteine im Legoshop für viel zu viel Geld. Soweit nichts ungewöhnliches. Ich entschied mich – in bester „2001 – Odysee im Weltraum“-Tradition – für die Grundfarbe weiß, die ich hier und da mit transparenten bzw. bunten Steinen auflockern mochte.

Das Fundament sollte ein Kreis mit 15 Noppen Durchmesser werden. Hierzu nutzte ich den Kreiscalculator von Donatstudios, der wunderbar funktionierte. Leider merkte ich schon jetzt, daß mir ein paar weiße Platten fehlten, so daß ich mit einer „etwas weniger runden“ Grundplatte anfangen mußte. Definitiv ein Schönheitsfehler, den es noch zu korrigieren gilt.

Obwohl ich seit SEHR langer Zeit richtiges MOC mehr gebaut hatte, war ich überrascht, wie schnell sich eine erste Grundstruktur herausbildet, die mir gefiel. Das alte Motto „Nicht zu viel Symmetrien und viele kleine Teile!“ bewahrheitete sich mal wieder als guter Tipp. Nach zwei Stunden hatte ich ein erstes Teilergebnis, welches ich „Version A“ betitelte:

Natürlich gibt es noch einiges was mir mißfällt, aber auch schon viele Dinge, die – meiner Meinung nach – so bleiben können. Hier ein kleiner Abriß.

Mein Lieblingsdetail ist das nahezu freischwebende Gewächsaus. Es wird nur von einer Klammer von unten gehalten, eine weitere fixiert die Kuppel. Wobei wir da auch schon bei der Liste mit den Verbessrungen sind. Die Halterung für die Kuppel muß noch etwas filigraner werden. Hier hilft nur ausprobieren. Eine zusätzliche Hürde ist, daß ich graue Teile nur akzentuiert und nicht allzu oft verwenden möchte.

Mit dem Vorplatz, der mit dem Baum und der Bassin geschmückt ist, bin ich schon sehr zu frieden. Gern hätte ich noch eine Brunnenfigur gesetzt. Aber dafür fehlt der Platz. Auch weiß ich nicht, ob ich die Grundfläche so „benoppt“ lasse oder diesen mit 1×1 Platten (in zwei Farben) flastern werde.

Auch das Portal gefällt mir schon sehr gut. Allerdings muß es noch so verändert werden, daß es wie ein richtigere Eingang aussieht und nicht gleich hinter den Säulen eine weiße Wand erscheint.

Der kleine Turm auf der linken Seite sieht im Original schöner aus, als auf dem Foto. Hier stören mich noch die vielen glatten, weißen Flächen. Da muß ich noch viel experimentieren. Zudem möchte ihn leicht versetzt stellen und nicht unbedingt im rechten Winkel zum Hauptgebäude. Dazu muß ich mir die Technik aus den Architektursets Berlin und Sydney Opera House abschauen.

Wie Eingangs erwähnt, muß auch das Fundament noch einmal generalüberholt werden. Einerseits sollten alle verwendeten Platten weiß sein, anderseits sollte die Grundplatte noch etwas „runder“ werden.

Meine dritte „Baustelle“ ist das Hauptgebäude. Stolz bin ich auf die Flagge, die dem Ensemble Leichtigkeit verleiht.  (Diese ist übrigens aus irgendeinem NexoKnights Promoset, welches ich ungesehen in seine Einzelteile zerlegte.) Der obere Teil des Gebäudes (Aufbau) bedarf aber noch einer Generalrevision, v.a. der Landeplatz für Fluggeräte soll schöner und präsenter werden. Vielleicht finde ich auch noch eine Möglichkeit, weniger exponierte „Greifer“ zu verwenden.

Es gibt also noch viel zu tun. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Noch viel mehr als sonst, würde ich mich über Feedback und v.a. Tipps unter diesem Blogeintrag freuen! Vielen Dank im voraus!

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