Der vielleicht schönste Weihnachtskranz der Welt

Es begann alles damit, daß ich  bereits im letzten Jahr im Netz durch Zufall auf den wohl  weltbesten Weihnachtskranz stieß: Eine XXL-Version bekannter LEGO-Teile zu einer wunderbarer Weihnachtsdeko zusammengefügt. Hierbei handelte es leider nicht um ein Lizenzprodukt, sondern um einen 3D-Druck, aber meine Neugier war geweckt.

Zehn Teile ließ ich drucken.

Und ich hatte ja fast ein Jahr lang Zeit, zu überlegen, ob ich mein Weihnachtsdekobudget für die Jahre 2018-2025 auf einen Schlag ausgeben mochte. 😉 Und ich mochte!
Die passenden Dateien waren bei Thingiverse – DER Plattform für 3-D-Druck – hinterlegt, also brauchte ich nur jemanden, der diese sorgfältig und flink drucken konnte. Meine Wahl fiel auf Jens von Mannheim-3D-Druck. Als Farben definierte ich (natürlich) grün für die sechs 2423er Äste und rot für die vier runden 6141er fest.  Wenn man, wie ich, einen Zoomfaktor von 150% festlegt, sind die Teile etwa 9mal so groß wie im Original. So haben die Äste dann anstatt den üblichen 3cm gute 28cm.

Der Vergleich mit dem Originalteil zeigt die enorme Größe des Drucks.

Schon nach kurzer Zeit ging die Lieferung bei mir ein. Die Teile waren schön gearbeitet, bzw. gedruckt, wobei man natürlich sieht, daß es sich nicht um Spritzguß handelt. Das heißt, die Teile sind an der Oberfläche rauer, dafür aber viel stabiler. Die vier 6141 saßen perfekt auf den Ästen, bei letzteren mußte ich allerdings noch kurz nacharbeiten, damit sich auch aufeinanderpaßten. Ich entschied mich die runden Aussparungen an der Unterseite der Äste mit einem Dremel* kurz nachzubearbeiten. Nach weniger als 10min waren alle Radien um ca. 2mm vergrößert, so daß ich die Teilen nun zu einem Kranz zusammenstecken konnte. Die kleineren Probleme bei der Paßgenauigkeit der Teile rührt von Material und/oder Druckereinstellungen her, wie ich den Foren entnehmen konnte, wenn man selbst druckt, sollte man daher etwas hin und her probieren. Wie gesagt in meinem Fall war dieses kleine Problem auch so schnell manuell behoben.

Auch aufgehängt ist der 3-Druck ein Hingucker. (Die Batterie der Lichterkette habe ich hinter der Uhr versteckt.)

Mit LED-Beleuchtung macht der Kranz auf dem Esstisch einen noch tolleren Eindruck.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zu frieden. Der Weihnachtskranz macht sowohl auf dem Eßtisch etwa her, als auch an die Wand gehängt. Er ist baby- und katzensicher und selbst meine liebe Frau – nicht der grööößte Legofan – mag ihn sehr, vor allem nachdem ich ihn noch mit einer 5€ LED-Lichterkette aufgehübscht habe.

Auch meine Mitbewohner bestaunten gleich unsere neue Weihnachtsdeko.

Der Preis ist natürlich nicht ganz ohne und schwankt  abhängig von Druckqualität, Serviceanbieter und genutzten Material. Und mit fast 40cm Durchmesser handelt es sich um einen wirklich großen 3D-Druck. Üblicherweise bezahlt man zwischen 10 bis 20 € pro Einzelteile, der Weihnachtskranz besteht, wie gesagt, aus zehn Bestandteilen.

Ich bereue allerdings meine Anschaffung zu 0%. 🙂 Sondern freue mich jedes Mal, wenn ich an ihm vorbeilaufe.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit.

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Justice

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Rezension: Maersk Triple E

Von meinem Kinderzimmerfenster sah ich auf dem Hafen. Mein Vater war Kapitän, ein Onkel Lotse, zwei andere Marineoffiziere und ein weiterer Matrose. Eine gewisse Affinität zur Schiffahrt war mir also schon in die Wiege gelegt.

Kein Wunder also, daß ich auf der Suche nach einem neuen, schöne Legomodell für meinen Arbeitsplatz irgendwann bei der „10241 Maersk Line Triple-E“ hängen blieb. Das Original der Triple-E war beim Erscheinen des Sets im Jahr 2014 das größte Containerschiff der Welt, also Anlaß genug das Wasserfahrzeug der dänischen Traditionsreederei in einem Set zu verewigen.

Die originale Triple-E hat ein bißchen was von einem schwangeren Flugzeugträger (Foto: Igor Mak).

Und wie es halt so bei seltenen Bausätzen ist, brauchte ich bei der Beschaffung etwas Geduld. Eine neue, noch verschlossene Box bekommt man momentan für rund 300 Euro. Viel zu viel für meinen Geschmack, v.a. weil der Wert durch das Aufbauen innerhalb von Stunden halbieren werden würde. Also legte ich mich auf die Lauer nach einem gebrauchten Set und war nach ein paar Wochen erfolgreich. Für 170 EUR fand eine Kiste mit 1518 Teilen und der Anleitung ihren Weg zu mir. Auch die beigelegten Aufkleber waren noch ungenutzt.

Die Masse der Teile stellte eine kleine Hürde da und machte mir ganz schnell deutlich, wie schön es ist, daß Legosteine bei großen Modellen mittlerweile seit Jahren in schön portionierten Mengen („Tütchen“) daherkommen. Mir blieb nichts anderes übrig die Teileflut zu sortieren und den übrigen „Kleinkram“ in eine Waschschüssel zu geben. So wurden sie zusammengehalten und auch vor dem Nachwuchs und dem Hauskater geschützt. 😉

Der Aufbau machte sehr viel Spaß. Amüsiert hat mich z.B. die Doppelfunktion der Ankerwinde, die „nebenbei“ auch noch eine Rehling stützt und die kreative Nutzung von Zäunen, um die Container in Position zu halten.

Hätte man sich vielleicht hier und da noch ein paar Details mehr gewünscht, muß man sagen, daß Feinheiten wie die Rettungsboote mit Ausleger und die Goldmünze unter dem Mast sehr schöne Ideen sind.

Ein wunderbares Detail: die traditionelle Goldmünze unterm Mast, welche Unglück abwenden soll

In meinen Augen sind Maschine und Ruderanlage das Highlight  des Modells und auch der äußerst robuster Ständer überzeugt voll. Das Schiff ist wohl proportioniert und damit fast schöner als das Original. Zudem haben die Teile eine tolle Farbe. Das Azur von Maersk harmoniert einfach hervorragend mit dem dunklen Rot. Auch die Ideen die Container zwei- bzw dreifarbig zu gestalten begrüße ich sehr.

Allerdings sind die Container auch ein Schwachpunkt. Erstens nervte es sehr mehr als einhundert Aufkleber auf dem Set anzubringen. (Dazu waren viele Sticker noch über mehrere Steine verteilt, so daß eine komplette Demontage nach dem Verkleben nicht mehr möglich ist.) Zweitens hätte ich mir einen viel kleineren Maßstab bei den Container gewünscht. Diese sind viel zu groß im Vergleich zum Schiff.

Geärgert habe ich mich auch mal wieder über die Farbgebung in der Anleitung. Nachdem ich fünf Minuten nach einem weißen Teil gesucht hatte, stellte sich heraus, daß dies durchsichtig ist.

Mit großer Freunde habe ich festgestellt, daß das Modell noch viel Stauraum unter den Container hat und es damit zum idealen Kandidaten für das Testen von LED-Beleuchtung ist. Ich werde berichten.

Trotz der kleineren Kritikpunkte gehört das Schiff zu meinen absoluten Lieblingsmodellen aus dem Hause LEGO. Ich werde noch viel Freude daran haben.

 

 

 

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Kaufempfehlung: LEGO Outdoor-Abenteuer (60202)

Das LEGO Outdoor-Abenteuer (60202) ist ein großartiges Set: Ein toller Adler, LEGO-Straßenschilder, ein Baby im Tragetuch… Nur der Preis störte mich bisher.

Heute gibt es das Set aber für schlanke 27,39€ bei Amazon. Ich habe zugeschlagen!

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Möwe

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Batman

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Konferenzraum

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Steinchenbeschaffung 2018

Was macht ein Legonaut zwischen zwei Projekten? Er schreibt über sich in dritter Person und füllt seine Steinvorräte auf.

Grundsätzlich ist die Beschaffung von LEGO ja ein sehr unterhaltsamer Vorgang, zudem ist es eine gute Geldanlage. Neben Sanifairgutscheinen und Pfandflaschen kann sie eine bedeutende, dritte Säule bei der Altersvorsorge sein.

Eigentlich hatte ich die Bestellung von „Ersatzsteinen“ auf der LEGO-Webseite künstlich herausgezögert, da ich die kostenlose Beigabe 40291 Kreative Persönlichkeiten abstauben wollte, aber leider mußte ich feststellen, daß Pick-A-Brick/Ersatzsteine-Käufe nicht mehr für die Gratisbeigaben qualifizieren.

Trotzdem habe ich reichlich zugeschlagen, v.a. bei den grauen und blauen Steinen. Man kann sich denken, wo diese demnächst Verwendung finden werden.

Aber auch allerlei Minifigurenzubehör landete im Warenkorb: Regenschirme, Schnurrbärte, die tolle Baumstammverkleidung, ein Ruderboot usw.

Ein Mißkauf war der Basketballkorb. Den hatte ich mir etwas kleiner vorgestellt.

Meinen zweiten Einkauf tätigte ich bei Steindrucker. Und ich muß sagen, ich war von der Qualität der Steine echt angetan. Besonders gefielen mir die Apollo V-Plakette…

… und der sowjetischen Kosmonautenhelm.

Restlos begeistert war ich natürlich auch von den vielen Teilen mit dem Classic Space-Logo, für die ich vielerlei Verwendungszwecke finden werden. Das Layout des Shops wirkt zwar etwas archaisch, aber die Auswahl ist groß und schön. Daß bei so kleinen Auflagen die Preise relativ hoch sind, ist verständlich und akzeptabel. Etwas ärgerlich fand ich die doch sehr hohen Versandkosten, die sie nicht nach Gewicht und Größe der Lieferung bemessen, sondern nach dem Umsatz.

Zuletzt war ich dann im Berliner Legostore zu Gast und als ich gerade dabei war mein Pick-a-brick-Becherchen zu füllen, wies mich die nette Verkäuferin darauf hin, daß man diese nicht nur mit Steinen aus der Wand, sondern auch mit denen aus zwei Kisten hinter dem Tresen befüllen kann.

Und das war ein toller Tipp, denn dort fand ich tatsächlich ein paar Schätze „zum Kilopreis“, die ich dort nie vermutet hätte.

Dieses Sammelsurium sollte erstmal eine Weile reichen. Ich berichte, wenn ich auf neue Beutezüge gehe!

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The Right Stuff

Inspiriert vom neuen Filmplakat von Captain Marvel und dem großartigen Klassiker „The right stuff“ habe ich diese Woche mal wieder etwas mit Mecabricks rumgespielt.

 

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Hochzeitsgeschenk

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